Ausbildung zum Erdbaumaschinenfahrer

Jeder Beschäftigte der gelegentlich oder regelmäßig mit Erdbaumaschinen arbeitet muss nicht nur Geschick, Können und Verantwortungsbewusstsein mitbringen, sondern benötigt auch eine Ausbildung entsprechend den aktuellen Vorschriften.

Vorgesetzte welche nicht ausreichend ausgebildete Staplerfahrer einsetzen, gehen ein hohes Risiko auf Schadenersatz und Strafe bei einem Unfall ein.

Zielgruppe

Beschäftigte welche im Unternehmen mit Erdbaumaschinen wie Bagger, Radlader, Dumper, Raupen etc. fahren sollen, und hierzu bereits Erfahrung im Umgang mit Erdbaumaschinen gesammelt haben.

Rechtliche Grundlagen

BetrSichV § 12, TRBS 2111 Teil 1 mobile Arbeitsmittel, DGUV Regel 500-100 Kapitel 2.12. sowie die UVVPlus+ Safety Management Akademie Grundsätze.

Theoretischer Befähigungsnachweis

  • Rechtliche Grundlagen
  • Unfallgeschehen
  • Aufbau und Funktion von Erdbaumaschinen, Anbaugeräten
  • Antriebsarten
  • Standsicherheit
  • Betrieb allgemein
  • Regelmäßige technische Prüfung
  • Umgang mit Last
  • Sondereinsätze
  • Verkehrsregeln, Verkehrswege
  • Fahrerassistenzsysteme, Antikollisionssysteme
  • Multiple Choice Theorieprüfung
Praktischer Befähigungsnachweis
  • Einweisung am Flurförderzeug
  • Fahrübungen mit Fahrprüfung
Voraussetzung

Mindestalter 18 Jahre, in Abstimmung Lehrlingsmeister 16 Jahre, gesundheitliche Eignung und praktische Vorerfahrung im Fahren von Erdbaumaschinen. Bei schlechten deutsch Sprachkenntnisse können Gruppenausbildungen in vielen europäischen Sprachen angeboten werden.

Nachweis

Die erfolgreiche Befähigung wird mittels Zertifikats und Fahrausweis dokumentiert.
(bei Bedarf gerne auch in der LOG-Card ©)

Gültigkeit

Der personenbezogene Fahrausweis gilt unbefristet. Das Unternehmen in dem der Bediener beschäftigt ist, hat den Bediener schriftlich zu beauftragen und jährlich zu Unterweisen.