Ausbildung zum Hubarbeitsbühnenfahrer

Jeder Beschäftigte der gelegentlich oder regelmäßig mit einer Hubarbeitsbühne arbeitet muss nicht nur Geschick, Können und Verantwortungsbewusstsein mitbringen, sondern benötigt auch eine Ausbildung entsprechend den aktuellen Vorschriften. Vorgesetzte welche nicht ausreichend ausgebildete Hubarbeitsbühnenfahrer einsetzen, gehen ein hohes Risiko auf Schadenersatz und Strafe bei einem Unfall ein.

Zielgruppe

Beschäftigte welche im Unternehmen mit mobilen Hubarbeitsbühnen Scherenbühnen, Teleskoparbeitsbühnen, LKW-Hubarbeitsbühnen, Senkrechtlifte oder Anhängerbühnen sowie weitere Sonderformen fahren sollen.
Für Einsätze im Ausland bitte IPAF beachten.

Rechtliche Grundlagen

BetrSichV § 12, TRBS 2111 Teil 1 mobile Arbeitsmittel, DGUV Regel 100-500 Kapitel 2.10, DGUV Grundsatz 308-008, EN 280, ISO 18898 sowie die UVVPlus+ Safety Management Akademie Grundsätze.

Theoretischer Befähigungsnachweis
  • Rechtliche Grundlagen
  • Unfallgeschehen
  • Aufbau und Funktion von Hubarbeitsbühnen
  • Antriebsarten
  • Standsicherheit
  • Betrieb allgemein
  • Regelmäßige technische Prüfung
  • Umgang mit Last
  • Sondereinsätze Übersteigen, PSAgA
  • Verkehrsregeln, Verkehrswege
  • Technische Maßnahmen Quetschgefahr, Peitscheneffekt
  • Multiple Choice Theorieprüfung
Praktischer Befähigungsnachweis
  • Einweisung an der Hubarbeitsbühne
  • Fahrübungen mit Fahrprüfung in den entsprechenden Maschinekategorien
Voraussetzung

Mindestalter 18 Jahre, in Abstimmung Lehrlingsmeister 16 Jahre, gesundheitliche Eignung. Bei schlechten deutsch Sprachkenntnisse können Gruppenausbildungen in vielen europäischen Sprachen angeboten werden.

Nachweis

Die erfolgreiche Befähigung wird mittels Zertifikats und Fahrausweis dokumentiert.
(bei Bedarf gerne auch in der LOG-Card ©)

Gültigkeit

Der personenbezogene Fahrausweis gilt unbefristet. Das Unternehmen in dem der Bediener beschäftigt ist, hat den Bediener schriftlich zu beauftragen und jährlich zu Unterweisen.